Freiflächenphotovoltaik mit Fragezeichen

Die AfD-Stadtratsfraktion Breisach lehnte auf der Gemeinderatssitzung vom 22. September die geplant ist Freiflächen-Photovoltaikanlage ab. Diese soll auf einem fest aufgeständerten
Montagesystem installiert werden. Hinzu kommen für den Betrieb nötige Nebenanlagen: Wechselrichter- und Trafostationen, ein Batteriespeichersystem und interne Erschließungsflächen sowie eine
Einfriedung der Anlage. Der geplante Geltungsbereich ist mit rund 7,3 ha Ackerland angesetzt. 

Laut Vorlage folgt dieses Projekt dem politischen Ziel die alternative Energieerzeugung auszubauen, wobei Solarenergie betreffend Festbauten wie Dächer von Gebäuden favorisiert würden. Nach Auffassung der AfD-Fraktion ist das politische Ziel des Ausbaus der Solarstromerzeugung nicht das der  der AfD, da genug Solarstrom erzeugt würde und Batteriespeicher auch nicht über den Winter helfen würden. (Die Badische Zeitung berichtet am 24.9. wir seien der Auffassung es würde genug Strom prodzuziert, das ist eine Verkürzung, nur genug Solarstrom mit all seinen Schwächen wird produziert). 

Wir teilen die Auffassung aus dem Umweltgutachten, dass die Landschaft bei Hochstetten landwirtschaftlich geprägt ist und eine Photovoltaikanlage sich nachteilig in das Landschaftsbild einfügt. Das kann mit Hecken kaschiert werden, aber unserer Auffassung nach nicht das Problem aufheben. Das Ackerland ist nicht ganz so wertvoll wie vom Landratsamt eingeschätzt, aber dennoch Ackerland. Wenn schon, wären Gebäude mit Solaranalagen auszustatten unproblematischer. 
(V. Kempf, 24.9.2026) 

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