Breisach liegt im Bereich der größten Grundwasserader Mitteleuropas, welche von Giftmüll in der elsässischen Sondermülldeponie Stocamine bedroht ist. Vor allem auf deutscher Seite wurde daher immer die Bergung des Sondermülls gefordert, darunter vom Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald. Wie die Breisacher AfD-Bundestagsabgeordnete Martina Kempf (Bildmitte) von der Deutsch-Französischen Parlamentarischen Versammlung von der Sitzung vom 3. Dezember mitteilt, brachte Die Linke eine Resolution ein, die die Bergung des Giftmülls aus Stocamine fordert. Das ist vielleicht nicht mehr als ein letzter Strohhalm in dieser existenziell wichtigen Umweltfrage. Die AfD-Abgeordneten stimmten ohne zögern zu, die Abgeordneten der Grünen enthielten sich ihrer Stimmen. Dies nicht aus sachlich vorgetragenen Gründen, sondern offensichtlich um mit der AfD nicht gemeinsam stimmen zu müssen. Solche Sandkastenspielchen gehen zu Lasten der Anliegen der Bürger und zeugen von politischer Unreife. Die Abgeordneten der CDU lehnten ab, aus dem Elsass auch Brigitte Klinkert, wie auf Nachfrage zu erfahren war. Die Pressemeldung von Martina Kempf MdB und Dr. Michael Blos MdB unter: www.martina-kempf.eu .
(V. Kempf)
Wikipedia zu Stocamine
Umweltliste Breisach löst sich auf
Blick auf die Zukunft nach Helios
An der Sozialen Marktwirtschaft orientiert
Besucherfahrt nach Berlin
Tempo 30 ausgebremst

Der Breisacher Stadtrat befasste sich am 21.10. auf Antrag der Fraktion Die Grünen/Umweltliste Breisach mit einer Umstellung der geraden, langen und breiten Josef-Bueb-Straße von Tempo 50 auf Tempo 30, nach dem sie erst von Tempo 50 auf Temp 30 und dann wieder auf Tempo 50 umgestellt wurde. Die SPD bekundete, ganz Breisach möge Tempo-30-Zone werden. Wenn es so weit käme, wäre ein Traktor für Breisach perfekt, der abgebildete Fendt kann dafür perfekte 28 km/h fahren. Die SPD hatte aber gezaudert und sich enthalten. Alle anderen Fraktionen stimmten dagegen, auch das vom Antragsteller bemühte Zauberwort Klimaschutz konnte nichts daran ändern. Dass alle von der Verkehrsberuhigung profitieren würden stimmt auch nicht, Autofahrer sind auch Menschen und verdienen Nächstenliebe statt Blitzlichter, die wären die bächstecFolge gewesen. (V. Kempf)
Wie die Badische Zeitung am 2. Dezember berichtete, löst sich die Umweltliste Breisach (ULB) nach 36 Jahren auf. Laut Homepage der ULB sei die Gründung 1989 eine Reaktion auf Tschernobyl gewesen, was die BZ als Legende übernimmt. Als einer von vier Initiatoren in der Gründungsfindungsphase stellt sich das mir etwas anders dar.
Die lange Gemeinderatssitzug vom 18. November galt nicht zuletzt der Behandlung der vom Kreistag gebilligten Schließung der Breisacher Helios-Klinik für Mitte 2026. Viel Spielraum haben Bund und Land kleinen Kliniken auch nicht gelassen. Der Hauptbetreiber Helios war zudem ein schwerer Partner. Schon 2018 konnte für die AfD-Kreistagsgruppe der Eindruck einer Salamitaktik ins Nichts entstehen. Die AfD stimmte daher seinerzeit als einzige Gruppierung gegen die Schließung der Bauchchirurgie. Man könnte weitere Salamischeiben aufzählen, aber das ist Schnee von gestern. Wer protestieren will, möge sich an die übergeordnete Ebene wenden, an Landsgesundheitsminister Lucha von den Grünen. Auch der vor wenigen Wochen geäußerte Einwurf von der Breisacher Bundestagsabgeordneten Martina Kempf (AfD), in der deutsch-französischen Parlamentariergruppe im Dezember etwas für ein deutsch-französisches Krankenhaus einzubringen, blieb von den sonst so europabegeisterten Regierungen in Bund und Land nicht entsprechend aufgegriffen. In dieser Situation muss man sich auf die eigenen Stärken besinnen: Der Klinikstandort Breisach hat Potenzial, ein ambulantes Gesundheitszentrum könnte hier Zukunft haben. Die AfD-Fraktion wird daran im Gemeinderat konstruktiv mitarbeiten. 
Die Breisacher Bundestagsabgeordnete Martina Kempf (AfD) hatte in Kooperation mit dem Bundespresseamt im November 2025 zu einer dreitägigen Besucherfahrt nach Berlin eingeladen, die rege in Anspruch genommen wurde. Eine solche Fahrt beinhaltet den Besuch einer Plenarsitzung, zweier Ministerien und historische Einblicke in die einst geteilte Stadt, die als solche als ein Menetekel der zweiten Diktatur auf deutschem Boden in Erinnerung bleibt, die einst die Sozialistische Einheitspartei Deutschlands (SED) ausübte. Wer nächstes Jahr auch an einer solchen Besucherfahrt interessiert ist oder an einer nach Staßburg zum Europarat, möge eine entsprechende Mitteilung senden an: martina.kempf@bundestag.de
Auf der Gemeinderatssitzung vom 23. September 2025 stand die
Liegt es an fehlendem Geld (die AfD hatte im Dezember 2024 Gelder dafür in den Haushalt einzustellen beantragt, was mit der Begründung abgelehnt wurde, es sei schon genug Geld dafür im Haushalt enthalten). Oder fehlt der Wille den Kampf mit den Schmierereien aufzunehmen, der für die Stadt Breisach, die auf Tourismus setzt, doppelt vorhanden sein müsste. Die Antwort vom Bürgermeister bzw. seines Beigeordneten war ausweichend. Das ist sehr bedauerlich und nicht gut für Breisach! (VK, 31.07.2025)