Breisachs Klimaschützer*innenbericht 2025

Alle Jahre wieder gibt es in Breisach einen Klimaschutzbericht, der dem Gemeinderat vorgestellt wird. So auch geschehen auf der Gemeinderatssitzung vom 19. Juni 2026 mit dem Klimaschutzbericht 2025. Den Bericht gibt es gemäß Tagesordnung zur Kenntnisnahme, er muss deshalb aber nicht unkommentiert bleiben. 

Der besagte Bericht liegt auch schriftlich vor und wieder mit Gendersternchen gespickt, was sogar im mündlichen Vortrag für die zuhörenden „Bürger*innen“ bemüht wurde einzuhalten. Seitens der AfD-Fraktion wurde das in den zurückliegenden Jahren immer moniert – das ist in Breisach keine Amtssprache. Bei so viel Unbelehrbarkeit kann man sich auch einmal bedanken, denn so weiss man gleich, da wird auf den Wogen des Zeitgeistes gesurft, um von dort aus mehr Geld für die Genderindustrie oder Energiewendeindustrie zu generieren. Im Bericht liest sich das so: es werden die „Personalstrukturen … bei Bedarf angepaßt“. Das heißt im Klartext, es werden erst Bedarfe ersonnen und dann Personalbestände erhöht, sei es in Gestalt von internem Personal oder mittels Beschäftigung externer Dienstleister. Die Begeisterung über die damit verbundenen Kosten halten sich bei vielen Bürgern sicher in Grenzen, also wird weiter im Text bei den Kindern und Jugendlichen schon angesetzt, sie für den Klimaschutz zu „begeistern“. Zu begeistern ist nicht Staatsaufgabe, Schüler sollen Fertigkeiten zu selbständigem Denken vermittelt bekommen. Steuergeld für Aktionen wie Stadtradeln zu verwenden ist auch sehr fragwürdig. Das wird mit Blick auf den folgenden TOP Klimastrategie 2040zu vertiefen sein. 

Zum Klimaschutzbericht: https://www.klimaschutz-breisach.de/

(V. Kempf)

 

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